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Es geht in die entscheidende Bauphase in Farvagny-le-Petit

Der letzte Zwischenbericht ist vier Monate her und somit Zeit, das letzte Drittel des Baus einzuläuten. Mittlerweile ist auch der eisige Winter dem Frühling gewichen und wir schauen wie immer positiv und vorwärts!

Webcam zum Bau

Interessierte verfolgen unsere Fortschritte mit unserer Baustellenkamera, die jeden Tag Bilder aufzeichnet, damit wir am Schluss ein cooles Zeitraffer-Video erstellen können. Das garstige und windige Wetter hat der Kamera vereinzelt zwar wortwörtlich einen Perspektivenwechsel verschafft, doch sie kam immer wieder auf den rechten Weg zurück. 

Genauso könnte man die Fortschritte auf der Baustelle beschreiben. Wobei wir ehrlicherweise sagen müssen, dass hier nicht nur das Wetter, sondern auch unvorhersehbare bauliche Herausforderungen unseren sportlichen Zeitplan etwas verlängern. Kaum wurden Lösungen gefunden und erarbeitet, tauchte jeweils ein neues Problem hervor. Doch wie bereits erwähnt, lassen wir uns davon nicht unterkriegen, sondern wissen uns mit einer kreativen Herangehensweise meistens zu helfen.

Das Holzfachwerk wird in diesen Tagen fertiggestellt und die letzten Fassadenteile montiert. Das Dach ist ebenfalls schon fast fertig isoliert und abgedichtet. Türe, Tore und Fenster stehen bereit, um die Halle von aussen optisch abzuschliessen. Parallel läuft die Entstehung der Innenräume in vollem Gang. Heizungsinstallateur, Sanitär, Elektriker, Gipser, Schreiner und weitere Handwerker geben sich die Klinke in die Hand. 
Als leitendes Bauprojektteam verfolgen und kontrollieren Hanspeter Gerber und Fabian Kuratle vorzu die Arbeiten, ob alles den Ausführungsplänen entspricht und müssen technische Details verschiedener Schnittstellen prüfen, bereinigen und wiederum vermitteln. Parallel werden die letzten Gewerke und Offerten angefragt, verhandelt und bestmöglich vergeben – immer mit im Hinterkopf den Balanceakt zwischen unsicheren Lieferfristen und dem Zeitplan zu entsprechen. 

Es gilt nun die gesteigerte Pace und Motivation hochzuhalten sowie Fehler zu vermeiden, damit das Gebäude im Laufe des Sommers optimal der Kuratle Group für den operativen Einsatz übergeben werden kann. Das gesamte Integrationsteam – vorbildlich geführt von Daniel Buchs – die künftigen Nutzerinnen und Nutzer und natürlich unsere Kundinnen und Kunden warten voller Vorfreude auf diesen feierlichen Moment.

Falls Sie nicht regelmässig die Autobahn A12 befahren und somit direkt an unserem Bau (Ausfahrt Rossens) vorbeifahren, können Sie den Baufortschritt, wie eingangs erwähnt, gerne bequem vom Büro aus verfolgen (siehe Link "Webcam zum Bau").​​​​​​​​​​​​​​

Fortschritt der neuen Lagerhalle mit Büro in Farvagny-le-Petit

Dezember 2021

Die Arbeiten auf der Baustelle in Farvagny-le-Petit gehen nach erfolgreichen Baumeisterarbeiten in die nächste Runde.

Die Baustelle in Farvagny-le-Petit nimmt nun, nach dem Spatenstich vom 13. Juli 2021, mit den kurz bevorstehenden Arbeiten der Holzbauer richtig Fahrt auf! Die Baumeisterarbeiten kamen erfreulicherweise schneller voran als geplant. Alle Fundamente für die Wände und Stützen in der Halle sind ausgehärtet und bereit für die folgenden Holzkonstruktionen von Büro und Hallenskelett. Zuerst wird aus baulogistischen Gründen mit dem Büro begonnen und dieses wird innert nur zwei Wochen fertig aufgerichtet. Fast parallel startet dann auch der Holzbau der Lagerhalle. Die erste Etappe wird bis Ende Jahr fertiggestellt sein. Im neuen Jahr wird dann sogleich eine zweite Etappe erfolgen, sodass die grosse Halle zirka Anfang März 2022 fertig aufgerichtet werden kann. Gemäss heutigem Zeitplan ist das Büro Anfang Mai und die Halle Anfang Juni bezugsbereit, sodass wir von einer offiziellen Standortinbetriebnahme per 1. Juli 2022 ausgehen können. Sollte uns ein sehr kalter und schneereicher Winter bevorstehen, könnte der ambitionierte Zeitplan knapp werden.

Ein neues Lager- und Distributionszentrum in Holzbauweise

August 2021

Trotz miserablen Wetterbedingungen folgten die geladenen Gäste der Einladung der Bauherrin Kuratle Immobilien AG zum feierlichen Auftakt für den Bau des neuen Lager und Distributionszentrum in der Westschweiz. Im Beisein von Gemeindevertretern, der regionalen Presse sowie weiteren, am Bau beteiligten Firmen wurde die erste Bauetappe bei intensivem Dauerregen durchgeführt.

Nach einer intensiven Planungs- und Bewilligungszeit von eineinhalb Jahren feierte die Bauherrin am 13. Juli 2021 einen wichtigen Meilenstein: die Bauarbeiten für das neue Bereitstellungszentrum von Holz- und Holzwerkstoffen für die französischsprechende Schweiz haben begonnen. Nicht mit einem Spaten, sondern mit einem ersten Baggerstich setzte Roger Kuratle, CEO Kuratle Group AG, um circa 17.15 Uhr zum Baubeginn an.

In der verkehrsmässig gut erschlossenen Gemeinde, 1726 Farvagny-le-Petit, direkt beim Autobahnanschluss A12/E27 Rossen, zwischen Freiburg und Bulle, entsteht ein weiterer Kuratle Immobilien AG Neubau der Massstäbe im Holzelementbau setzt. Das Ziel ist, die Immobilie bis Ende des ersten Quartals 2022 den Betreibern feierlich zu übergeben.

Die auf einer Parzellengrösse von 16'126 m2 geplante eingeschossige Lagerhalle umfasst 8'400 m2 mit nutzbarer Innenhöhe von 10 m und einem nutzbaren Lagervolumen von 84'000 m3. Die Konstruktion der Lagerhalle, gebaut auf einem 80 cm Betonsockelfundament, das angrenzende zweigeschossige Bürogebäude (insgesamt 810 m2) sowie dessen Fassade werden in kompletter Holzbauweise erstellt. Eingedeckt wird die Fassade der Lagerhalle mit Sandwichelementen in der blauen Firmenfarbe.

Das von der Autobahn aus gut ersichtliche neue Lager- und Distributionszentrum verfügt neben sechs LKW Verladerampen auch über einen Showroom, in dem sich interessierte Bauherren und das verarbeitende Gewerbe inspirieren lassen können. Dazu schaffen die grosszügigen Büroflächen Platz für neue Arbeitsplätze in vielen Bereichen. Dem Unternehmenscredo getreu, beeinflusst das Thema Nachhaltigkeit den Bau sowie den Unterhalt des Gebäudes signifikant. Die Lagerhalle sowie das Bürogebäude werden mit Holzabfällen geheizt und das Dach der Immobilie wird mit einer Photovoltaikanlage ausgestattet.

Nach dem offiziellen Spatenstich beim anschliessenden Apéro im Trocknen richtete George Kuratle ein paar Worte an die Gäste, bedankte sich für ihre stets kooperative Unterstützung und ihre Teilnahme am feierlichen Akt. «Dieser Spatenstich ist ein wichtiger Meilenstein in der nach dem Zusammenschluss mit der Hiag Handel AG im Jahre 2015 neu definierten Standortstrategie.

Mit dieser Bauinvestition von CHF 17 Mio. wird der Bereich Logistikleistungen der Kuratle Group weiter ausgebaut und deren Tochtergesellschaften Meier Logistik AG, Leuba Hiag SA und Kuratle & Jaecker AG eine Arbeitsstätte mit modernster Infrastruktur zur Verfügung gestellt. Damit werden Logistikprozesse sowie Vertriebswege optimiert, um die Kundschaft in der Westschweiz schneller und effizienter bedienen zu können.»

Die Unternehmung investiert mit diesem Neubau nicht nur in eine langfristige Zukunft für Mitarbeitende, sondern trägt einen wesentlichen Beitrag zur Einsparung von CO2-Emissionen und Klimaschutz bei. Wieviel CO2 der neue Holzelementbau der Atmosphäre entzieht, wird nach Fertigstellung der Immobilie ausgewertet.

Von links: Maurice Manera, Jean-Yves Aebi, Stefan Jungo und Jürg Egger.
Von links: Maurice Manera, Jean-Yves Aebi, Stefan Jungo und Jürg Egger.
Kurze Information von Roger Kuratle an die Gäste.
Kurze Information von Roger Kuratle an die Gäste.
Von links: Eric Michel, Jean-Yves Aebi, Fabian Kuratle, Jürg Frefel, Hanspeter Gerber, Jacques Pasquier, Léandre Pasquier und Roger Kuratle im Bagger.
Von links: Eric Michel, Jean-Yves Aebi, Fabian Kuratle, Jürg Frefel, Hanspeter Gerber, Jacques Pasquier, Léandre Pasquier und Roger Kuratle im Bagger.
Beim anschliessenden Nachtessen im Trockenen – von rechts nach links: George Kuratle, Jacques Pasquier, Jacques Crausaz, Jean-Yves Progin, Jean-Yves Aebi, Maurice Manera und Jean-Marc Ducret
Beim anschliessenden Nachtessen im Trockenen – von rechts nach links: George Kuratle, Jacques Pasquier, Jacques Crausaz, Jean-Yves Progin, Jean-Yves Aebi, Maurice Manera und Jean-Marc Ducret