11.02.2026
In Bern sind unsere Kunden gern: Hier gibt es mit die meisten Abholer bei der Meier Logistik und sehr viele Besucher im Kuratle & Jaecker-Showroom – und eine herrliche Naturidylle in der Nachbarschaft. Wir stellen den Standort vor.
Der Standort Bern beliefert ein weitläufiges Gebiet. In Zeiten der Hiag Handel AG sogar das ganze Jura. Das übernimmt mittlerweile Leuba Hiag. Kuratle & Jaecker konzentriert sich auf die Kunden im deutschsprachigen Bereich – fast: Denn einigen französischsprachigen Kunden waren die vertrauten Ansprechpersonen so wichtig, dass sie dem Berner Standort treu blieben. 2014 wurde aus der Hiag Handel AG in Bern Kuratle & Jaecker. 2019 kam die Meier Logistik hinzu.
Berner Naturidylle: Vom Wald zur Welt
Dass im Gebäude früher eine Ziegelei untergebracht war, lässt sich bis heute an der angrenzenden Naturlandschaft ablesen: Hier wurde Lehm abgetragen, um Ziegel zu brennen. Dadurch entstanden unzähligen Mulden, woraus im heutigen Naturschutzgebiet Teiche und Tümpel hervorgingen. «Es gibt unglaublich viele Tiere hier, die man sonst selten sieht», sagt Thomas Habegger, Lagerleiter der Meier Logistik. Immanuel Hofmann, Leiter Verkaufsinnendienst von Kuratle & Jaecker, stimmt ihm zu: «Im Sommer quaken die Frösche – und dann wird es hier richtig laut», lacht er.
Individuelle Kundenwünsche und ein «hölziger» Hintergrund
Auch von Bern aus bedienen wir individuelle Kundenwünsche. Beispiel Striebig: Für einfache Zuschnitte steht im Lager eine digitale Striebig zur Verfügung. «Dass ein Mitarbeiter der Meier Logistik gelernter Schreiner EFZ ist, ist natürlich Gold wert», sagt Thomas. An einer zweiten Maschine, der Kunden-Striebig, können Abholer selbst zuschneiden. Komplexere Bearbeitungen übernimmt das Bearbeitungs- und Zuschnittzentrum (BUZ) in Leibstadt.
Bei der Meier Logistik kümmern sich acht Mitarbeiter um die belagerten Artikel (fünf um die LKWs, einer ums Abhollager, zwei Chaffeure sind «on the Road»). Zwei LKW liefern täglich aus. Umgekehrt bezieht unser südwestlichster deutschsprachiger Standort Ware von verschiedenen Standorten. Jeden Tag kommen LKW aus Leibstadt, Füllinsdorf und Farvagny-le-Petit, dreimal die Woche aus Niederbipp. «Bern hat mit rund 20 Kunden täglich eines der grössten Abhollager der Meier Logistik in der Schweiz», sagt Thomas. Die Hallen sind weitläufig und werden saisonal flexibel angemietet. Ein Raum wird extra beheizt, weil hier Holzflüssigkeiten wie Lacke oder die Produkte von RubioMonocoat stehen.
Für die gute Zusammenarbeit zwischen Meier Logistik und Kuratle & Jaecker spricht, dass bei Bedarf Kollegen aus dem Verkauf beim Plattenzuschnitt aushelfen. Dabei ist von Vorteil, dass fast alle Mitarbeitenden im Verkaufsinnendienst einen «hölzigen» Hintergrund haben. «Gut 90 Prozent kommen aus dem Handwerk», sagt Immanuel. Klar, dass dann auch schon mal selbst zum Werkzeug gegriffen wird. Wenn Besuchenden im Showroom Kaffee angeboten wird, steht die Maschine auf einem Tisch, den ein Mitarbeiter eigenhändig aus durchgefärbten Platten erstellt hatte. Auch langjährige Betriebszugehörigkeit ist im Verkauf keine Seltenheit. German Baeriswyl, Urs Sahli sowie Heinz Hämmerli im Aussendienst oder Elias Bürki (Key Account) sind jeweils rund 20 Jahre im Betrieb. In der Logistik kommt Andreas Sahli auf 35 Jahre als Chauffeur.
Besuchsmagnet Showroom
Stichwort Showroom: Bern hat eine hochfrequentierte Ausstellung. Sechs Kunden kommen durchschnittlich pro Tag. Grundlage ist ein Vertrauen, dass man sich über Jahre hinweg bei Kunden und Endkunden aufgebaut hat. Den Schwerpunkt bilden Böden. Die entsprechenden Verkaufsberater haben ihr Büro gleich nebenan im Erdgeschoss. Auch das Ecosystem wird im Showroom gelebt und Schwestergesellschaft Ticinoro (Luxusböden nach Mass in allen Holzarten) hat eine eigene Ausstellung. Sie geht zurück auf den Wunsch von Paul Sommer, Sales & Brand Manager Ticinoro.
2025 war ein erfolgreiches Jahr. Der Berner Standort lag über Budget. Einen Grund für den Erfolg sieht Immanuel im lösungsorientierten Ansatz seines langjährigen Teams. Ein Highlight war der Holzbau, der gut lief und sich auf dem Markt gegenüber dem Betonbau behaupten konnte.
Anders als an anderen Standorten ist ein Mitarbeitender dem Schalter am Eingangsbereich fest zugeordnet. Fritz Burri nimmt hier Kunden in Empfang. «Zurzeit sind Landhausdielen besonders gefragt», verrät er. Neben ihm sitzt aktuell ein Lernender: Daniel Lopes Morais wechselt alle drei Monate die Abteilung und lernt mit Schalter, Bodenabteilung und weiterem Verkauf im Obergeschoss spannende Bereiche kennen.
Zwei Sprachen, ein Ziel: Kundenzufriedenheit in der Berner Region
Im zum Teil zweisprachigen Verkaufsteam oberhalb der Büros von Geschäftsführer Stefan Jungo und Assistentin Sabrina Niederfriniger ist der Holzbau mit vier Mitarbeitenden am stärksten vertreten, drei Mitarbeitende übernehmen den Innenausbau, zwei den beratungsintensiven Bodenbereich und zwei die Türenabteilung.
Staffordshire Bullterrier Nala ergänzt das Team. Manchmal bekommt sie Verstärkung vom zweiten Bürohund Nami. Rund um die Zeit des Jahreswechsels treffen sich alle beim Raclette. Das stärkt den ohnehin schon guten Zusammenhalt für das gemeinsame Ziel, Kundenwünsche ab Bern individuell zu erfüllen.







