22.06.2026
Hand in Hand fürs Handwerk: Beim Grossprojekt Gymnasium Thun arbeiten mehrere Gesellschaften der Kuratle Group zusammen, um individuelle Gesamtlösungen rund ums Holz zu ermöglichen. Das Beispiel zeigt, wie das Zusammenspiel aus Handel, Produktion und Logistik stets im Sinne unserer Kunden umgesetzt werden kann.
Alle Gesellschaften der Kuratle Group bilden ein Unternehmen. Unsere Organisation zeigt sich ganz konkret bei verschiedensten Beispielen bzw. Projekten als one company, bei denen nicht nur eine Gesellschaft operiert, sondern mehrere Abteilungen und Teams sich gegenseitig ergänzen.
«In all diesen Beispielen zeigt sich, dass die Zusammenarbeit innerhalb der Kuratle Group nicht nur über das Weiterreichen von Projekten erfolgt, sondern interdisziplinär entlang der Wertschöpfungskette – mit klaren Rollen, direktem Austausch und einem gemeinsamen Zielbild», sagt Philip Hofmann, CTO der Kuratle Group. «Die beteiligten Personen an einem Projekt stehen jeweils stellvertretend für die involvierten Teams und Bereiche.» Genau deshalb wird mit solchen Projekten das Ecosystem sichtbar.
Ein Projekt, mehrere Gesellschaften: Gymnasium Thun
Bei dem spannenden Grossprojekt Gymnasium Thun arbeitet Kuratle & Jaecker vom Standort Bern gerade in zwei Phasen mit der Timber Concept GmbH zusammen: im Frühjahr/Sommer 2024 sowie aktuell laufend.
Die Zusammenarbeit ermöglicht eine Koordination zwischen System- und Projektkompetenz einerseits und Vertrieb, Marktzugang und Kundenabwicklung andererseits. Für Kuratle & Jaecker in Bern ist Immanuel Hofmann beteiligt, bei Timber Concept zeichnen sich Michaela Schlimm und Ansgar Knill verantwortlich.
Ebenfalls sind das Bearbeitungs- und Zuschnittzentrum (BUZ) und die HTA Mittelland beteiligt. Damit arbeiten vier Gesellschaften unter dem Dach der Kuratle Group Hand in Hand zusammen. Und da unsere Gesellschaft Timber Concept ihren Sitz in Deutschland hat, gelang mit dieser Zusammenarbeit sogar der Spagat über Ländergrenzen hinweg.
Worum geht’s? Das Gymnasium Thun wird derzeit umfangreich erweitert und saniert. Die vormals getrennten Gymnasien Schadau und Seefeld werden zum Gymnasium Thun (am Standort Schadau) zusammengelegt. Der Standort Seefeld sollte anderweitig genutzt werden – so entschied es der Kanton Bern. Mit der Erweiterung und Sanierung werden 31 neue Klassen am neuen Gemeinschaftsstandort Schadau aufgenommen. Der Bau erfolgt in Etappen, um den Schulbetrieb aufrecht zu erhalten. 2027 soll das Hauptgebäude in Betrieb genommen werden.
Die Synergien von Handel und Produktion
Die Zusammenarbeit unserer Gesellschaften nahm ihren Anfang mit den 3D Plänen von der Stuberholz AG. Sie wurden an Timber Concept übermittelt und es erfolgte eine Prüfung durch das Team der Holzbauexperten aus Bayern. Timber Concept, das sich im internationalen Umfeld gut auskennt, erarbeitete nach der Prüfung Verbesserungsvorschläge.
Eine weitere Besonderheit, die die enge Zusammenarbeit zwischen unseren Gesellschaften für individuelle Gesamtlösungen im Sinne unserer Kunden unterstreicht: Die Beschaffung aller Verbindungsmittel (Stahl) übernahm und übernimmt Kuratle & Jaecker Bern. Die partielle Vormontage im BSH-Werk (inklusive physischer Qualitätsüberprüfung) jedoch erfolgte und erfolgt nach wie vor durch Timber Concept. Gerade diese «Arbeitsaufteilung» war der ausschlaggebende Grund für die Zusammenarbeit zwischen Kuratle & Jaecker und Timber Concept beim Gymnasium Thun.
Um die Zusammenarbeit während der gesamten Bauphase zu optimieren, gab es in der ersten wie auch in der jetzigen Bauphase und in allen Bauabschnitten einen regelmässigen Austausch zwischen der Stuberholz AG, Immanuel Hofmann (Kuratle & Jaecker Bern) und Timber Concept – entweder physisch vor Ort oder per Videocall über Microsoft Teams.
Doch dabei blieb es nicht. Unsere Meier Logistik bzw. die Lagerhallen kamen in der ersten Bauphase ebenfalls ins Spiel. Die Werkstoffe wurden in Bern zwischengelagert, ehe sie von dort aus «just in time» auf Pritschen nach Thun geliefert wurden. In der zweiten Bauphase wird Timber Concept die Auslieferungen direkt übernehmen.




