24.07.2026

Firma: Kuratle Jaecker AG
Firmeneintritt: 01.03.2024
Funktion: Teamleiter Alpnach mit Zusatzfunktion Verkaufsberater Innendienst Sins
Aus-/Weiterbildungen: Schreiner EFZ Ausbildung,
Militär Oberwachtmeister Infanterie
Wohnsitz: Mellingen (AG)
Du besitzt ein eigenes Tattoo- und Piercing-Studio. Wie hattest du deine Leidenschaft fürs Tätowieren entdeckt?
Ursprünglich war das gar nicht meine Idee, sondern hat sich durch meine Partnerin ergeben. Sie tätowierte bereits seit einigen Jahren und wollte sich selbstständig machen. Gemeinsam haben wir dann beschlossen, ein Studio zu eröffnen. Da ich schon immer gerne gezeichnet und gemalt habe, interessierte mich das Tätowieren ebenfalls sehr. Ich habe es ausprobiert und schnell gemerkt, dass daraus eine echte Leidenschaft entstehen könnte. Nach der Arbeit habe ich täglich auf Kunsthaut geübt und meine Technik verbessert. Schon bald fanden wir in Mellingen geeignete Räumlichkeiten und konnten unser eigenes Studio aufbauen. Meine Frau ist dabei der organisatorische Kopf, während ich vor allem die kreative Leidenschaft einbringe.


Wie empfindest du den Wechsel vom Malen auf Papier zum Tätowieren auf der Haut?
Der grösste Unterschied ist die Verantwortung. Man muss immer im Hinterkopf behalten, dass das Tattoo eine Person ein Leben lang begleiten wird. Deshalb plant man jedes Motiv sorgfältig und arbeitet besonders präzise. Auf Papier kann man Fehler ausradieren, auf der Haut nicht. Mein Ziel ist es, dass der Kunde oder die Kundin das fertige Tattoo anschaut und am Ende des Tages glücklich nach Hause geht.
Nebst dem Leiten eines Teams und dem Tätowieren fährst du Motorrad und unternimmst Camping-Touren. Gibt es eine Reise, die dir besonders in Erinnerung geblieben ist?
Besonders freue ich mich auf eine bevorstehende Tour in die Dolomiten – die Landschaft dort soll unglaublich schön sein. In guter Erinnerung geblieben ist mir aber auch eine Reise, bei der wir insgesamt 15 Schweizer Pässe befahren haben. In der ersten Nacht haben wir bei St. Moritz campiert. Damals war meine Campingausrüstung noch nicht sehr optimal. Es stürmte und regnete die ganze Nacht und mein Zelt wurde komplett durchnässt. Trotzdem war es ein tolles Erlebnis. Die Route führte uns später weiter nach Lugano, Interlaken und schliesslich in den Jura. Mittlerweile bringe ich von jeder Tour ein kleines Souvenir mit und gestalte daraus zu Hause eine Collage als Erinnerung.

Du trainierst auf einen Halbmarathon am Hallwilersee im Oktober hin. Welches Ziel verfolgst du dabei und welche weiteren Laufziele hast du?
Aktuell trainiere ich drei Mal pro Woche fürs Laufen und ergänze das mit zwei Krafttrainings pro Woche. Langfristig möchte ich 2027 am Zürich Marathon Teilnehmen.
Wie sieht ein typischer freier Tag bei dir aus, wenn du nicht arbeitest?
An freien Tagen kommen bei mir der Handwerker, der Gärtner und der Musiker zum Vorschein. Ich arbeite gerne handwerklich – da kommt mir meine Ausbildung als Schreiner zugute. Ausserdem spiele ich Schlagzeug und mache einmal pro Woche gemeinsam mit einem Freund Musik.

Du hattest im Militär bereits eine Führungsfunktion inne. Hat dich das darauf vorbereitet, später bei Kuratle & Jaecker eine Teamleiterrolle zu übernehmen?
Nach meiner Ausbildung zum Schreiner wechselte ich als Quereinsteiger in den Detailhandel und übernahm dort schon nach kurzer Zeit eine stellvertretende Führungsfunktion. Diese Erfahrung war später auch für meine Laufbahn im Militär hilfreich. Dort absolvierte ich meine Ausbildung als Infanterist und übernahm als Wachtmeister zusätzliche Verantwortung. Die dabei gewonnenen Erfahrungen haben mir geholfen, auch im Berufsleben Führungsaufgaben zu übernehmen.
Was hast du im Militär über Führung gelernt, das dich bis heute begleitet?
Für mich gilt der Grundsatz «Führen durch Vorbild». Ich bin überzeugt, dass man nur dann glaubwürdig führen kann, wenn man selbst bereit ist, die Leistungen zu erbringen, die man von anderen erwartet.
Wie nimmst du als Teamleiter unser Ecosystem wahr und welche Berührungspunkte hast du im Alltag mit den anderen Gesellschaften?
Ich sehe unser Ecosystem als grosse Chance. Durch die breite Palette an Produkten und Dienstleistungen können wir unseren Kunden umfassende Lösungen anbieten und gleichzeitig näher an ihren Bedürfnissen sein. Im Alltag ergeben sich dadurch viele wertvolle Berührungspunkte und Kooperationen mit den verschiedenen Gesellschaften innerhalb der Gruppe.

