Im Gespräch mit Peter Essig

11.09.2026

Firma: Kuratle Immobilien AG

Firmeneintritt: 01. 10. 2014

Funktion: Mitarbeiter Werkstatt und Unterhalt

Aus-/Weiterbildungen: Landmaschinenmechaniker, Gruppenführer, Offizier, Gabelstapler- und Hebeprüfung, Anlagenverantwortliche, Hydrauliker

Wohnsitz: Leibstadt (AG)

Bei der Kuratle Group bist du für die unterschiedlichsten Aufgaben zuständig – von der Arealpflege bis zur Hackschnitzelheizung. Was gefällt dir an dieser abwechslungsreichen Tätigkeit besonders?
Mein Aufgabenbereich ist sehr vielfältig. Dazu gehören unter anderem die Arealpflege, das Mähen von Grünflächen, Reparaturen an Möbeln und Toranlagen, die Dachpflege, der Unterhalt der Sprinkleranlage sowie die Dokumentation verschiedenster Kontrollen. Genau diese Abwechslung macht die Arbeit spannend. Gelegentlich bin ich auch in Niederbipp im Einsatz, mein Hauptarbeitsort ist jedoch Leibstadt.

Gibt es eine Herausforderung oder ein Projekt bei Kuratle, auf das du besonders stolz bist?
Besonders stolz bin ich auf das 70-jährige Jubiläum, das wir im vergangenen Jahr feiern durften. Ich war sowohl an der Organisation als auch am Aufbau beteiligt. Das Ergebnis konnte sich wirklich sehen lassen und es war schön zu erleben, wie erfolgreich der Anlass am Ende gewesen ist.

Welche Station deines beruflichen Werdegangs hat dich besonders geprägt?
Eigentlich haben mich alle Stationen meines Berufslebens geprägt. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die vier Jahre als Schneefräsen-Reparateur. Ein Erlebnis werde ich nie vergessen: In Spanien mussten wir bei Temperaturen von rund minus 25 Grad eine Schneefräse reparieren, die nur teilweise in einer Garage stand. Deshalb arbeiteten wir den ganzen Tag draussen in der Kälte. Danach weiss man eine beheizte Werkstatt erst richtig zu schätzen.

Über den Dächern von Leibstadt: Manchmal ist Peters Arbeitsplatz etwas luftiger.

Du engagierst dich seit vielen Jahren bei der Feuerwehr Leibstadt und bist heute Oberleutnant. Kannst du uns mehr über deine Funktion erzählen? Welche Erlebnisse haben dich besonders geprägt und was motiviert dich zu diesem Engagement über so viele Jahre bei der Feuerwehr?
Ich bin seit 25 Jahren bei der Feuerwehr tätig und habe als Maschinist begonnen. Später liess ich mich dazu motivieren, die Ausbildung zum Gruppenführer zu absolvieren. Im Nachhinein betrachtet, hätte ich diesen Schritt gerne schon früher machen sollen. Nach zwei Jahren als Gruppenführer übernahm ich die Funktion des Maschinistenchefs, die ich nun seit sechs Jahren ausübe. In dieser Rolle darf ich ein Team von 24 Personen führen. Meine grösste Motivation ist das Wissen, dass die Feuerwehr gebraucht wird. Besondere Freude bereitet es mir, junge Menschen für die Feuerwehr zu begeistern und ihnen die Bedeutung dieses Engagements näherzubringen.

Peter organisiert den Samichlaus-Empfang.

Im Esel Club Leibstadt organisierst du unter anderem den Samichlaus-Empfang. Was macht dir an solchen Anlässen besonders Freude?
Am meisten freut es mich, den Kindern aus dem Dorf und der Umgebung eine Freude zu bereiten. Beim Samichlaus-Empfang begleiten die Esel den Samichlaus und seine Schmutzlis. Die Kinder dürfen ihre Verse aufsagen und anschliessend treffen sich alle zu einem gemütlichen Apéro. Die strahlenden Gesichter der Kinder sind jedes Jahr etwas Besonderes.

Für das Jugend- und Dorffest 2024 in Leibstadt hast du gemeinsam mit dem Organisationskomitee zwei Jahre lang Planung und Vorbereitung in die Wege geleitet. Welcher Moment hat dir gezeigt: «Jetzt hat sich der ganze Aufwand gelohnt»?
Der erste Moment war am Sonntagabend, als der Festbetrieb erfolgreich zu Ende ging. Besonders am Samstag war ich aufgrund der angekündigten Unwetter noch sehr angespannt, da man jederzeit vorbereitet sein muss, mehrere hundert Besuchende in Sicherheit zu bringen.

Spätestens am Montagabend, als wir gemeinsam auf das erfolgreiche Fest angestossen hatten, war klar: Der ganze Aufwand hat sich gelohnt.

Nach der Festorganisation darf angestossen werden.
Immer dabei: Familienmitglied Nash.

Wenn du auf dein bisheriges Berufs- und Vereinsleben zurückblickst: Was war das Wichtigste, wie lautet dein Fazit?
Ich bin stolz darauf, in vielen verschiedenen Vereinen aktiv gewesen zu sein und in unterschiedlichen Berufen gearbeitet zu haben. Dadurch konnte ich wertvolle Erfahrungen sammeln und mich persönlich weiterentwickeln. Jeder Verein, jede Aufgabe und jeder Kurs hat mir etwas mit auf den Weg gegeben.

Euer Labrador Nash begleitet euch fast überall hin. Welche Rolle spielt er in eurem Alltag?
Nash spielt eine sehr grosse Rolle in unserem Alltag. Er ist praktisch immer dabei – sei es beim Wandern auf dem Sessellift, beim Stand-up-Paddling oder bei unseren Ausflügen. Über all die Jahre hat er uns treu begleitet und gehört einfach zur Familie.

Vor einem Jahr habt ihr euch einen Wohnwagen angeschafft. Welche Camping-Abenteuer stehen als Nächstes auf eurer Wunschliste?
In diesem Jahr waren wir unter anderem im Tessin und in Engelberg unterwegs. Langfristig möchten wir mit dem Wohnwagen gerne einmal nach Kroatien und nach Skandinavien reisen. Diese Regionen stehen ganz oben auf unserer Wunschliste.

Was schätzt ihr besonders am Campen?
Besonders schätzen wir die Hilfsbereitschaft und den Zusammenhalt auf den Campingplätzen. Man unterstützt sich gegenseitig und kommt schnell mit anderen Menschen ins Gespräch. Gleichzeitig geniessen wir die Flexibilität, die das Campen mit sich bringt. Am schönsten sind für mich das gemeinsame Frühstücken und Abendessen draussen inmitten der Natur.

Flexibel und freundschaftlich geht es zu beim Campen.