26.05.2026
Du arbeitest im Aussendienst bei HWZ und bist bereits bei einer anderen Gesellschaft von uns im Einsatz gewesen. Welche Vorteile siehst du in unserem Ecosystem?
Ein grosser Vorteil – insbesondere im Aussendienst und im direkten Kundenkontakt – ist, dass wir unsere Kunden schnell und unkompliziert bedienen können. Viele Lösungen bieten wir direkt inhouse an, sei es Zuschnitt, Lieferung oder weitere Dienstleistungen. Das macht uns effizient und flexibel, was unsere Kunden sehr schätzen.
Welche Gebiete betreust du aktuell und wie sieht ein typischer Arbeitsalltag von dir aus?
Ich betreue die gesamte Deutschschweiz, mit wenigen Ausnahmen. Einen klassischen Aussendienst-Alltag gibt es bei uns nicht. Es gibt Monate, in denen ich viel unterwegs bin, und Wochen, in denen ich hauptsächlich im Büro arbeite. Unsere Kunden erwarten keine wöchentlichen Besuche, wichtiger ist ein kontinuierlicher Kontakt und die Erreichbarkeit, sodass ich bei Bedarf schnell vor Ort sein kann. Mein Arbeitsalltag ist daher sehr vielseitig und oft spontan.
Dir ist ein guter Ausgleich zum Berufsalltag wichtig. War das schon immer so oder hat sich diese Haltung mit der Zeit entwickelt? Wie sieht dein Ausgleich konkret aus?
Zu Beginn meiner Karriere war ich sehr stark auf die Arbeit fokussiert. Mit der Zeit haben sich jedoch weitere Prioritäten für mich entwickelt – insbesondere seit ich Vater bin. Heute ist mir der Ausgleich sehr wichtig: Zeit mit meinem Sohn verbringen, draussen auf dem Spielplatz, in der Natur oder bei gemeinsamen Unternehmungen. Im Sommer gehe ich vor allem gerne zum Stand-up-Paddeln. Die Karriere ist wichtig, aber ebenso, mit dem zufrieden zu sein, was man darüber hinaus hat.
Was hilft dir, in hektischen oder stressigen Phasen ruhig und fokussiert zu bleiben?
Ganz einfach: Ruhig bleiben und nicht von Emotionen steuern lassen. Ich versuche dann, zu priorisieren und einzuschätzen, was wirklich bis zum selben Tag erledigt sein muss oder was auch gut an anderen Tagen fertig werden kann.
Im Sommer verbringst du gerne Zeit im Maiensäss in Graubünden. Wie sehen diese Tage für dich aus?
Wir haben dort etwas abgelegen in den Bergen ein Ferienhaus, das wir mindestens einmal im Sommer besuchen – wenn möglich auch öfter. Von dort aus unternehmen wir Ausflüge, gehen wandern oder geniessen einfach die Ruhe. Die Region bietet viele schöne Wanderwege und eignet sich perfekt, um abzuschalten.
Du hast einmal erwähnt, dass du gerne Sonnenaufgänge erlebst. Was bedeutet dir dieser Moment? Gibt es weitere Rituale, die dir im Alltag wichtig sind?
Ich stehe bewusst früh auf, um Sonnenaufgänge zu erleben. Die Stille und die Ruhe in diesen Momenten geben mir sehr viel. Es ist schwer zu beschreiben, es geht darum, wie die Welt langsam erwacht und die Wärme mit den ersten Sonnenstrahlen zurückkehrt – das ist einfach beeindruckend. Mehrmals im Jahr planen wir auch Wanderungen gezielt so, dass wir dabei Sonnenaufgänge erleben können.
Was hat dich ursprünglich dazu bewogen, den Beruf des Zimmermanns zu erlernen?
Mir war schon immer klar, dass ich etwas Handwerkliches machen möchte. Am Beruf des Zimmermanns hat mich besonders die Teamarbeit fasziniert – gemeinsam etwas aufzubauen und am Ende ein sichtbares Resultat zu haben.
Du hast dich trotz Arbeit kontinuierlich weitergebildet. Was motiviert dich, dich immer wieder weiterzuentwickeln?
Nach der Lehre wollte ich mich weiterentwickeln und hatte auch die nötige Zeit dafür. Mein Ziel war es, in den Aussendienst zu wechseln. Deshalb habe ich einfach angefangen und mir bei jeder Weiterbildung überlegt, welchen Mehrwert sie mir für die Zukunft bringt. Man lernt bei jeder Schulung etwas dazu und kann immer etwas mitnehmen.





