Vorgestellt: Unser Standort Niederbipp

20.04.2026

In Niederbipp sind vier Gesellschaften an einem Ort vereint – ein Paradebeispiel für unsere Gesamtlösungen rund ums Holz. Dass sich unser Ecosystem kundenorientiert weiterentwickeln lässt, spürt man hier. Denn am Standort im Kanton Bern sind Vielseitigkeit und Kreativität zuhause.

Einer für alle, alle für einen: Kuratle & Jaecker

Nach einem Umzug aus der unmittelbaren Nachbarschaft bezog Kuratle & Jaecker 2008 das heutige Gebäude an der Industriestrasse. Für die Kunden sind sechs Mitarbeitende und eine Lernende Fachfrau Kundendialog zuständig.

Zwar besetzt jeder klare Fachbereiche. Doch im Alltag wird praktisch alles von allen abgedeckt. Vorteil: Kunden müssen am Telefon zur richtigen Fachabteilung nicht weitergeleitet werden, der betreffende Mitarbeiter bietet sofort Lösungen an. Kay Wyssbrod zum Beispiel ist Berufsbildner und betreut auch schon mal den Webshop. Urs Kopp kennt das Sortiment mit seiner 25-jährigen Betriebszugehörigkeit aus dem Effeff. Und Verkaufsleiter Innendienst Dominic Allemann hatte das Unternehmen bereits verlassen, kehrte aber wieder zurück. «Manchmal muss man weg, um zu sehen, was man wirklich mag», sagt er.

Auch ein Teil des Category Managements von Kuratle & Jaecker befindet sich in Niederbipp.

Lagerhalle in Holzbauweise: Das Herz der Meier Logistik in Niederbipp.

Zwei Lagerhallen an einem Standort: Meier Logistik

Gleich neben dem Verkaufsinnendienst von Kuratle & Jaecker befindet sich die Disposition der Meier Logistik. Der gegenseitige Warenverkehr der Standorte untereinander spielt eine grosse Rolle. Chauffeure aus Füllinsdorf fahren Kunden aus Niederbipp an und nehmen beim Rückweg Ware nach Füllinsdorf mit. «Das neu eingeführte Zonenkonzept wird weitere Vorteile bringen», sagt David Camadini, Leiter Logistik Niederbipp, voraus.

Rund 15 bis 20 Selbstabholer besuchen Niederbipp jeden Tag. Neben dem Hauptlager gibt es noch ein zweites, in dem nur Parkett liegt. «Es handelt sich um das Zentrallager für die ganze Schweiz», erläutert David Camadini. «Es ist etwas stärker beheizt und bietet somit beste Rahmenbedingungen für Bodenbeläge.»

Unser Handel für den Handel: Holzwerkstoffzentrum Schweiz (HWZ)

Während unsere Handelsgesellschaften Kuratle & Jaecker und Leuba Hiag die verarbeitenden Betriebe wie zum Beispiel Schreinereien bedienen, kümmert sich die HWZ Schweiz um andere Holzfachhändler. Damit beweist die Kuratle Group ihre vielseitige Aufstellung im Handelswesen.

Um das Aufgabenfeld der HWZ auf den Punkt zu bringen, nennt Samuel Jäggi, Geschäftsführer HWZ, ein Beispiel. «Ein Händler erzählte uns, dass er 80 % aller Anfragen mit seinem eigenen Lager abdecken kann. Doch die restlichen 20 % – die füllt er durch die HWZ auf.» So können dank der Dienste des Holzwerkstoffzentrums Vollsortimente angeboten werden.

Anders als bei unseren weiteren Handelsgesellschaften besteht auf Seiten der Kundschaft praktisch kein Wunsch nach telefonischer Beratung. Die Kunden sind Fachhändler, sie kennen die Materie.

Klare Kundenorientierung: Samuel Jäggi am Arbeitsplatz.
Das Team von HWZ Schweiz.

Das Team der HWZ zieht an einem Strick und bedient Kunden in der ganzen Schweiz. Zwei Aussendienstler und drei Innendienstler sind an Bord – und auch hier kann jeder alles. Selbst der gelernte Schreiner Samuel – seit bald 25 Jahren im Betrieb – nimmt schon mal das Telefon ab.

Früher war die HWZ über Kuratle & Jaecker an unserem Hauptstandort zu erreichen. Doch vor etwas mehr als einem Jahrzehnt bezog sie die Räumlichkeiten in Niederbipp. Hauptsitz blieb Leibstadt.

Die HWZ ist klein, aber sehr schnell. Auch interne Entscheidungen werden auf allerkürzestem Wege getroffen. «Der Fachhandel ist ein Vertrauensgeschäft», findet Samuel. Die HWZ-Partnertagung, die alle zwei Jahre stattfindet, stärke die Kundenbindung und das Networking. Ganz ähnlich wird das Teamleben mit jährlichen Events aktiv gestaltet.

Raum für Kreativität in Niederbipp

Mitarbeitende anderer Standorte sind häufig zu Gast in Niederbipp. Denn hier befinden sich grosse Räumlichkeiten der Kuratle Academy und seit einigen Jahren auch der Innovationsraum, der Selbstreflexion und Denken in neuen Bahnen fördert – gleich neben dem Büro unseres COO Daniel Buchs.

Der Innovationsraum bietet die ideale Umgebung für frische Inspiration.

Selbermachen – Neues machen: Der kreative Spirit der DIY-Wood

Wer die Bedürfnisse des Marktes spüren und Neues entwickeln möchte, muss die gewohnten Bahnen verlassen. Dieser Spirit wird von der DIY-Wood gelebt. Die Gesellschaft beliefert Baumärkte mit Holzwerkstoffen – Innovationen inklusive. Neuste Kreation aus der Ideenschmiede in Niederbipp ist «Easy Shelf», ein flexibles Regalsystem, das so einfach wie genial ist und Kundenwünschen perfekt entgegenkommt.

«Der Austausch mit anderen Gesellschaften macht den Standort aus», sagt Daniel Hönicke, Leiter Sales & Marketing. Er betont, dass dieses Miteinander gerade in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten das Zünglein an der Waage für den Erfolg sein könne.

Die Gesellschaft spielt eine wichtige Rolle in Niederbipp. Rund drei Viertel der belagerten Ware ist der DIY-Wood zuzurechnen. Woran Lagerprofis das erkennen? An den zum Teil kleineren Bestellungen. Denn der Endkunde im Baumarkt benötigt kleinere Warenmengen als der Holzbauer.

Mit vier bis fünf Touren pro Tag werden sämtliche «Market Players», also über 150 Baumärkte in der gesamten Schweiz, bedient. Auch Marketingfotos werden in Eigenregie erstellt. Der Medienraum, der von allen Gesellschaften genutzt werden kann, ist gleich nebenan. Wenn’s der Kreativität dient, werden einfach die Ärmel hochgekrempelt. Ähnliches gilt bei Teamevents nach Feierabend oder beim gemeinsamen z’Mittag. Der Grill erreichte dieses Jahr schon mehrfach Betriebstemperatur.

Mehr als Handel, Produktion & Logistik: Die Abteilung Technik & Objekte (Kuratle & Jaecker)

Die von Samuel Halter geführte Abteilung Technik & Objekte gehört zu Kuratle & Jaecker – und sie wird immer wichtiger. Begonnen hat die Abteilung als «Beratung Architektur & Generalplanung» vor über fünf Jahren. Erste Erfolge liessen nicht lange auf sich warten.

«Ich halte den Mitarbeitenden den Rücken frei», beschreibt Samuel seine Rolle. Auch die Akquise von neuen Mitarbeitenden für das Team für Planung und Objektbegleitung fällt in sein Aufgabengebiet. Wichtig ist in seinen Augen die Schnittstellenthematik, die Betreuung von starken Partnern wie Novatop oder die Zusammenarbeit mit der Schwestergesellschaft Timber Concept (bei statischen Leistungen) oder Kooperationspartner Witholz GmbH (beim Abbund).

Samuel hat das Zukunftspotenzial der Kuratle Group im Blick. Sein Wunsch: Weg vom regionalen Denken hin zu einer nationalen Ausrichtung – zum Beispiel mit der Installation von Verkaufsleitern. «Wo ist der Markt? Was braucht er?» Die Mitarbeitenden sollten noch näher am Markt sein und als Fachspezialisten agieren. In diesem Sinne kann er sich die zukünftige Ausrichtung der Kuratle Group vorstellen.

«Der Fachhandel verändert sich und wir haben über Handel, Produktion und Logistik hinaus viel Potenzial», sagt er. Planung und Projektbegleitung – anstatt nur gezielt Produkte zu liefern – werde in Zukunft noch wichtiger werden.

Das sind gute Aussichten. Auch in Niederbipp hat man die Zukunft fest im Blick und arbeitet Schritt für Schritt an einer noch höheren Kundenorientierung.

Weitläufiges Areal: In Niederbipp sind vier Gesellschaften beheimatet.