23.02.2026
...hat viel zu entdecken: Mitte Dezember 2025 besuchte Max Alegra «Maxie» Carlos mit ihrem Berufsbildner Marek Cizmar, Polygraf im Marketing von Kuratle & Jaecker, die Druckerei Weibel Druck AG in Windisch.
«Als Polygrafin ist es wichtig zu wissen, wie Druckmaschinen funktionieren, welches Druckverfahren sich am besten für ein bestimmtes Produkt eignet und wie man Druckdaten richtig aufbereitet», erklärt Maxie. Da die meisten Polygraf:innen in einer Druckerei arbeiten, gehört dieses Wissen für viele zum Berufsalltag. Umgekehrt fielen Maxie Druckthemen in der Schule manchmal schwer, da sie ihren Arbeitsplatz im Büro hat. «Umso hilfreicher war jetzt dieser Besuch für mich.»
Maschinen, wohin das Auge schaut
In der Druckerei sah es ganz anders als an ihrem gewohnten Arbeitsumfeld in Leibstadt. «Es war viel lauter, überall liefen Maschinen», zeigt sich Maxie beeindruckt. Die Führung durch die Druckerei übernahm Geschäftsführer und Inhaber Matthias Weibel. Die Weibel Druck AG ist ein Familienunternehmen – «und das merkte man auch an der freundlichen Atmosphäre», sagt Maxie.
Zuerst zeigte Matthias Weibel die grosse Produktionshalle. Dort konnte unsere Lernende Polygrafin Schneidemaschinen oder Digital- und Offsetdruckmaschinen bewundern. Ihr persönliches Highlight: die Prägemaschine. «Mit ihr werden Folien auf ein Produkt geprägt, sodass Texte oder Symbole glänzend hervorgehoben werden – einfach nur schön!»
In einem weiteren Raum befanden sich kleinere Druckmaschinen für den Digitaldruck bei geringeren Auflagen oder für personalisierte Produkte. Der Offsetdruck hingegen, weiss Maxie jetzt zu berichten, wird für grössere Auflagen eingesetzt. Eine hohe und gleichbleibende Druckqualität sind sein Kennzeichen.
Von der Werkhalle ins Büro: Treffen mit Polygrafinnen
Weiter ging die Besuchstour im Bürobereich der Druckerei. Dort traf Maxie auf ihre Berufsgenossinnen: die Polygrafinnen der Weibel Druck AG. Sie zeigten ihr, wie sie Druckdaten vorbereiten und prüfen, ob alles korrekt eingerichtet ist, bevor der Druck startet.
Nach ihrer Rückkehr zeigte sich Maxie begeistert: «Der Besuch war sehr spannend. Ich kann jetzt vieles besser verstehen und mein Wissen aus der Schule noch mehr mit der Praxis verbinden.»




